Bewegung in Deutschland, Bewegung am Kyffhäuser

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Sep 1, 2015 Kommentare deaktiviert für Bewegung in Deutschland, Bewegung am Kyffhäuser Redaktion_alt

Höcke_webLiebe Mitstreiter des Flügels!

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Ich hoffe, daß Sie in den letzten Monaten etwas Zeit außerhalb der politischen Sphäre verbringen und die Kraft sammeln konnten, die wir alle brauchen werden.

Unserer Republik steht zweifellos ein heißer Herbst bevor. Ich habe das Gefühl, daß die gegenwärtige Völkerwanderung Erschütterungen nach sich zieht, die uns aus einem jahrzehntewährenden Dämmerzustand wachrütteln werden.

Nun werden auch für den durchschnittlichen Gewohnheitsmenschen unserer Wohlfühlrepublik die Folgen des Versagens der politischen Klasse konkret erfahrbar. Das weitet die Spielräume der Gestaltungsmenschen – also unsere.

Bewegung gibt es auch am Kyffhäuser, diesem magischen Berg. Als wir vor knapp drei Monaten dort oben unser großartiges Fest feierten, erwähnte ich in meiner Rede auch ein besonderes Denkmal – ich meine die Statue des letzten Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, die seit elf Jahren halb ausgegraben in einer Grube liegt. Ich verwies darauf, daß dieses Kuriosum für mich die ganze Mutlosigkeit unseres Volkes bzw. dessen Repräsentanten symbolisiert. Und ich prägte den Satz, der in den letzten Monaten zu meiner Freude sowohl vom politischen Gegner wie vom politischen Freund des öfteren zitiert worden ist: „Ein Volk, daß keine Denkmäler mehr errichtet, sondern nur noch Mahnmale, hat keine Zukunft.“

Nun könnte es möglich werden, den alten Reichspräsidenten aus seiner unwürdigen Lage zu befreien. Die BILD-Zeitung widmete dem Sachverhalt vor einigen Tagen fast eine komplette Seite. Der Gastwirt, der die Statue ausgrub und seit elf Jahren für eine Wiedererrichtung kämpft, hat Unterstützung von offizieller Seite bekommen: „Die Statue ist erhaltenswert. Es ist selten, dass die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts so anschaulich dargestellt wird“, führte der Chef des Landesamtes für Denkmalspflege und Archäologie, Dr. Sven Ostritz, aus.
Aufgrund dieser aufmunternden Worte will der engagierte Gastwirte einen erneuten Anlauf nehmen, um das Denkmal aufzustellen.

Wäre es nicht schön, wenn wir bei unserem nächsten Kyffhäuserfest einem „neuen-alten“ Denkmal einen Besuch abstatten könnten?

Bis es soweit ist, gibt es noch jede Menge für uns zu tun. Der Flügel will als guter Geist der AfD das seine dazu beitragen, diesem Land und unserem Volk die Zukunft zu erhalten.

Im Laufe der kommenden Woche werden nähere Informationen folgen.

Mit den besten Grüßen zum Wochenende

Ihr Björn Höcke