Neujahresbotschaft des Flügels Zum Jahresauftakt 2016

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Jan 2, 2016 4 Comments ›› Redaktion

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Liebe Freunde der Erfurter Resolution!

Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns und ein nicht weniger herausforderndes liegt vor uns. Die Lage in unserem Land droht außer Kontrolle zu geraten. Eine verantwortungslose Regierung setzt unser Volk der Gefahr einer existentiellen Krise aus. Der Staatszerfall hat mit den ungeschützten Außengrenzen bereits eingesetzt und schreitet mit der zunehmenden Handlungsunfähigkeit unserer Sicherheitsorgane im Inneren weiter fort. Aber nicht nur Deutschland ist von diesem Abwärtsstrudel betroffen: ganz Europa steht vor der Gefahr eines Kultur- und Zivilisationsbruches historischen Ausmaßes.

Dabei ist die gegenwärtige Krise zweigleisig angelegt:

Innenpolitisch birgt die Masseneinwanderung – selbst wenn sie logistisch bewältigt und durch massive Neuverschuldung sowie Umverteilung eine gewisse Zeit finanziert werden sollte – eine Anhäufung gewaltigen sozialen Sprengstoffes in unserer Gesellschaft, der sich eines Tages entladen könnte.

Außenpolitisch erfolgt der Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien nicht nur ohne ausreichende Rechtsgrundlage und ohne plausible Strategie, er ist darüber hinaus auch brandgefährlich: Der Konflikt kann sich zu einem „heißen Krieg zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten“ entwickeln (FAS, 18. Oktober 2015), dessen militärischer Brennpunkt schlimmstenfalls Europa würde, was den sachpolitischen Interessensausgleich mit Rußland dringend nötig macht.

Der politisch-mediale Komplex, der sich in den letzten Jahrzehnten im Zuge einer fortschreitenden Oligarchisierung in unserer Gesellschaft gebildet hat und verantwortlich ist für die desaströse Politik gegen die Interessen Deutschlands, wird gegenwärtig von der Wirklichkeit eingeholt. Zunehmend regen sich Protest und Widerstand in der Bevölkerung, ausgelöst durch ernsthafte Sorge und einem tiefen Vertrauensverlust gegenüber den politisch Verantwortlichen.

In einer reflexartigen Abwehrbewegung rückt die weitestgehend verbrauchte Nomenklatura zusammen und sucht Zuflucht in Beschwichtigungsformeln und Durchhalteparolen. Gleichzeitig inszenieren machtverbundene Medien in immer kürzeren Abständen Kampagnen gegen diejenigen in unserem Land, die den Deutschlandabschaffern bei ihrem Zerstörungswerk und der Aushöhlung wirklicher demokratischer Selbstbestimmung nicht tatenlos zusehen.

Unter besonderem Beschuß steht hierbei die AfD: parallel zur steigenden Popularität und Wählerzuneigung erleben wir eine zunehmende Stigmatisierung, Behinderung und Gewaltandrohung bis hin zu tatsächlicher Gewalt. Gegen Björn Höcke wird seit Monaten ein regelrechter Feldzug geführt mit dem Ziel, ihn als exponierten Vertreter einer grundsätzlichen Alternative zur herrschenden Politik zu diskreditieren.

Daß bei diesen Rufmordversuchen die üblichen Kampfvokabeln „rechtsextrem“, „völkisch“, „rassistisch“ etc. keinerlei inhaltliche Substanz besitzen, sondern ausschließlich der Diskreditierung des politischen Gegners dienen, sollte jedem politisch bewußten Menschen klar sein.

In dieser aufgeheizten, bösartigen Atmosphäre ist es umso wichtiger, unsere Geschlossenheit zu zeigen und sich nicht auseinanderdividieren zu lassen. Wir müssen uns in der AfD – auch bei möglichen Sach- und Stildifferenzen – solidarisch gegenüber öffentlich angegriffenen Vertretern unserer Partei zeigen. Etwaiger interner Dissens ist grundsätzlich auch intern zu klären. Eine Instrumentalisierung medial inszenierter Kampagnen für innerparteiliche oder persönliche Interessen ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch politisch für den Erfolg der AfD kontraproduktiv.

Nur mit gelassener Renitenz gegenüber den vorgegebenen Sprachregelungen und Denkverboten der Pseudo-Eliten können wir das verlorengegangene Terrain an geistiger Freiheit schrittweise zurückgewinnen, das wir zur Bewältigung der eskalierenden Probleme dringend benötigen.

Die AfD wird in diesem schicksals- und wahlreichen Jahr 2016 ihre parlamentarische Verankerung in den Ländern und Kommunen deutlich vergrößern. Dies bedeutet ein weiterer wichtiger Schritt zu echter demokratischer Volksvertretung und Wahrnehmung der Bürgerinteressen. Unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg der AfD bleibt, daß wir auch weiterhin unsere inhaltlich-programmatische Breite und Tiefe erhalten, unbeirrt die politische Agenda eines grundlegenden Politikwechsels zum Wohle unseres Landes verfolgen und wir alle – vom einfachen Mitglied bis zum höchsten Funktionsträger – die Einheit der Partei nach innen und außen leben.

Im Dienste der AfD und auch gemäß dem Geist der Erfurter Resolution, dem sich mittlerweile einige tausend Mitglieder verbunden fühlen, wird der Flügel seine Aktivitäten 2016 in diesem Sinne fortsetzen. Mit Jahresbeginn präsentieren wir unseren überarbeiteten Netzauftritt. In den nächsten Wochen und Monaten werden in loser Folge Beiträge veröffentlicht, die Denkanstöße aus verschiedenen Blickwinkeln zu allen relevanten Politikfeldern liefern sollen. Ein besonderer Höhepunkt des Jahres wird das Kyffhäusertreffen am 4. Juni 2016 sein, das keiner versäumen sollte, der einen kraftspendenden Tag in einer gleichgestimmten Gemeinschaft erleben möchte.

Lassen Sie uns auch 2016 mit Zuversicht und Schaffenskraft ans Werk gehen und durch Mut zur Wahrheit und inneren Zusammenhalt den Bürgern zeigen, daß wir die wirkliche Alternative zu den derzeitigen Verhältnissen darstellen. Schwere Krisen wie die heutige bieten neben dem Risiko des Niederganges immer auch die großartige Chance zur Erneuerung. Stellen wir uns und allen anderen daher immer wieder die entscheidende Frage: Wie wollen wir und wie sollen wir und unsere Kinder in Zukunft leben und was sind wir gemeinsam bereit dafür zu leisten?

Der Flügel

Kommentare

  1. Schütt Wolfgang sagt:

    Bravo! Gut geschrieben. Gemeinsam, jeder an seinem Platze, für die gemeinsame Sache.

    Glück auf!

    Gruß WS

  2. Ulrich Kropp sagt:

    Leider kann ich die Partei nicht mehr unterstützen, da ich als eines der ersten Mitglieder von der Parteiführung 2015 aufgefordert wurde, aus der AfD auszutreten, weil ich seiner Zeit die Haltung Herrn Prof. Luckes und Herrn Henkels in einem Schriftwechsel als Speichelleckerei bezeichnet habe.
    Da ich nach meinem Austritt einen Wiedereintritt beantragen sollte und ich dieses auch tat, wurde mir der Wiedereintritt durch die AfD-Niedersachsen verwehrt, da ich offen meine Sympathie zur Einstellung Herrn Höckes außerte.

  3. MArk Oh sagt:

    Hallo Herr Kropp,

    ich weiss zwar nicht ob es geht, aber vielleicht beantragen sie die Aufnahme in den Thüringer Landesverband?

    VG

    Mark

    • Tom Braun sagt:

      hallo herr kropp,
      sie können die afd jederzeit als förderer unterstützen. allerdings gehe ich davon aus, daß sie eigentlich lieber parteimitglied wären. ich an ihrer stelle würde jedesmal bei ablehnung postwendend einen neuen mitgliedsantrag stellen, was sie ja online machen können und was für sie mit keinerlei kosten verbunden ist. als nächstes würde ich eine stellungnahme verlangen WARUM ihnen eine erneute mitgliedschaft verwehrt wird. allein durch die tatsache, daß sie sympathien für die einstellung björn höckes hegen, kann und darf ihnen die mitgliedschaft nicht verwehrt werden. sobald sie unerwarteterweise doch diese begründung SCHRIFTLICH haben, würde ich mich direkt an den bundesvorstand wenden, zusätzlich zu vertretern des flügels und auch der patriotischen plattform. die aufnahme in einen anderen landesverband, wie von mark oh angeregt, ist selbstverständlich nicht möglich…außer sie wandern in ein anderes bundesland aus.
      mit freundlichen grüßen
      tom braun